Ensemble Olano

moderne instrumente - baRocker schwung


 
 

ensemble olano

Das ensemble olano hat sich zum Ziel gesetzt, auf modernen Instrumenten mit barockem Schwung zu musizieren.  Das Programm reicht von italienischen Delikatessen wie Vivaldi und Franceschini über Mannheimer Preziosen von Molter bis hin zu klassischen Leckerbissen von Mozart.


Dabei kommen auch authentische Instrumente wie Barocktrompeten zum Einsatz und die Musiker wissen um Aufführungspraxis und Geschichte der Werke. Der Titel ist Programm: fernab dem Bemühung um verkopften Historizismus in der Aufführung will das Ensemble Olano mit barocker Spielfreude für Ohrenvergnügen sorgen!

 
 

 

Jochen Weiß

Jochen Weiß ist zur Zeit einer der gefragtesten Trompeter in der Nordwest Schweiz. Er studierte in Basel, Stuttgart und London und konzertierte bereits mit Orchestern wie dem London Philharmonia Orchestra, dem Radiosinfonieorchester Stuttgart, dem Kammerorchester Stuttgart, der Oper Stuttgart und dem Basler Sinfonieorchester. Gesang und Ausdruck bilden die Grundlage seines Spiels. An der Schola Cantorum Basiliensis wurde er zudem auf historischen Trompeten unterrichtet und das Studium Alter Musik beeinflusst sein Spiel maßgeblich. Er gewann die Stelle als Solo-Trompeter im Durban Philharmonic Orchestra, spielte an der selben Position im Berner Sinfonieorchester, dem Orchestre Musique Des Lumiéres, dem Basler Festival Orchester und der Camerata da Vinci. Gern gesehener Gast ist er zudem im Collegium Novum Zürich, der Camerata Schweiz und dem Ensemble Phoenix. Konzertreisen führten ihn bereits nach Asien, USA , Südafrika und durch Europa.

 

Friedemann Boltes

Friedemann Boltes studierte Trompete in Köln, Basel und Stuttgart. Er spezialisierte sich auf die Aufführung Zeitgenössischer Musik und arbeitete mit Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, Helmut Lachenmann, Earle Brown, Juan Maria Solare sowie Ensembles und Orchestern wie dem Ensemble Neue Musik Stuttgart, den Dresdner Philharmonikern, der Hamburger Camerata, dem Orchestre Sinfonique du Jura, der musikFabrik,  u.v.a. Er gründete eigene Ensembles für besondere Projekte und Konzertreihen und wirkte bei Rundfunkaufnahmen für Radio Bremen, den SWR, den Schweizer Rundfunk und DLF mit.
Darüber hinaus gilt sein Interesse der historischen Aufführungspraxis für sein Instrument.

Algirdas Šochas

Geboren 1990 als Mitglied einer musikalischen Familie in Litauen erhält er seinen ersten Geigenunterricht von seiner Mutter im Alter von 5 Jahren. Er studierte an der internationalen Akademie "Incontri col Maestro" in Italien bei Prof. Berman. Von 2010 bis 2012 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Garlitsky, seit 2012 bei Prof. Tanja Becker-Bender. Er spielte mit dem litauischen Kammerorchester, St. Kristoph Kammerorchester, „New Ideas Ni&CO“ Kammerorchester, litauischen nationalen Symphonieorchester, dem litauischen staatlichen Symphonieorchester, und dem StaatlichenKammerorchester Baku. 2006 erhielt er den litauischen „Königin Morta-Preis“ und eine Würdigung durch den litauischen Präsidenten. Im Jahr 2015 hat er 2. Platz beim Elise Meyer Wettbewerb in Hamburg gewonnen. Von 2007 bis 2010war Algirdas Sochas Stipendat in der „Mstislav Rostropowitsch“Stiftung in Litauen, 2011 bis 2013 Stipendiat in der „Oscar und Vera Ritter“ Stiftung Hamburg. 2015 gewann er dann ein Stipendium der "Berenberg Bank" und ist seit 2014 zudemStipendiat der Yehudi Menuhin „Live Music Now“-Stiftung.

Nefeli Galani

wurde 1990 in Rethymnon-Kreta geboren und bekam mit 6 Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Mit 14 hat sie den 1. Preis bei den Jugendmusikwettbewerb auf Kreta gewonnen. Sie hatte Unterricht bei Goni Dalipi, Ioannis Lampos und Miltiades Papastamou bevor sie 2008 ihr Studium an der Fakultät für Musik und Audiovisuelle Kunst der Ionischen Universität in Korfu antrat. Dort wechselte sie von der Geige zur Bratsche als Hauptinstrument und besuchte neben dem Studium die Klasse von Nikolaos Mandylas in dem Ionischen Konservatorium, wo ihr, 2014 das Bratschen-Diplom mit der Note "einstimmig Hervorragend" sowie der 1. Preis des Konservatoriums verliehen wurde. Im gleichen Jahr schloss sie ihr Studium an der Ionische Universität im Instrumentalspiel-Bratsche bei Prof. Andreas Georgotas ab.

Während ihres Studiums nahm sie an das Erasmus Studenten Austauschprogramm teil und studierte für ein Semester an der Musikhochschule Trossingen bei Prof. James Creitz. Sie hat an zahlreichen Meisterkursen, sowohl für Bratsche als auch für Kammermusik, teilgenommen, unter anderem bei Pulcheria Seira, Alessandro Ciccolini, Prof. Katerina Michopoulou, Prof. Paul Silverthorne und Prof. Gareth Lubbe. Nach ihrem Studium setzte sie ihre Ausbildung am Instrument fort und bekam Unterricht bei der Solobratschistin der Griechischen Stattsoper Aggela Giannaki und Upendo Liebsch vom NDR Orchester in Hannover.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin hat sie schon während des Studiums Erfahrung im Streichquartett und andere Ensembles gesammelt, wie beim Zeitgenössischen Musikensemble, das Streichquartett der Ionischen Universität und die Ionische Camerata. Nach ihrem Studium war sie festes Mitglied des Streichquartetts des Metropolitan Orchesters von Athen. Ihr Mitwirken im Orchester fing schon 2004 an, als sie im Jugendorchester von Rethymnon mitspielte. Es folgten Anstellungen an dem Athener Jugendsinfonieorchester, dem Sinfonieorchester der Philharmonischen Gesellschaft in Korfu, dem Sinfonieorchester von Rhodos und dem Metropolitan Orchester von Athen.

Oybek Alimov

Oybek Alimov studierte u.a. an den Hochschulen Bilkent, Hannover und Hamburg Violine und kann bereits auf umfangreiche Erfahrungen sowohl als Solist als auch als Orchestermusiker zurückblicken. So konzertierte er als Solist mit den Violinkonzerten von Beethoven und Mozart u.a. in der Türkei und Rumänien. 2006 gewann er einen 2.Preis beim "Internationalen Mimar Sinan Musikwettbewerb" und 2007 einen 3. Preis im Rahmen des "II. Gülden Turah Violinwettbewerb". Meisterkurse bei Mintcho Mintchev, Olivier Charlier, Ilya Gringolts, Shlomo Mintz und David Cerone runden seine Ausbildung ab. Als Orchestermusiker musizierte er u.a. mit dem Staatsorchester Kassel, der SHMF Orchesterakademie, dem Göttinger Symphonie Orchester und der NDR Radiophilharmonie.

Michael Heupel

geboren 1988 in Athen, begann seine musikalische Ausbildung im Alter von 5 Jahren. Den ersten Cellounterricht bekam er im Alter von 8 Jahren und 2 Jahre später besuchte er das Athener Konservatorium. Mit 14 Jahren besuchte er das Zeitgenössische Konservatorium in Athen wo ihm das Violoncello-Diplom mit der Note „einstimmig Hervorragend“ sowie der 1. Preis und die Goldmedaille des Konservatoriums verliehen wurde. Im Jahr 2003 und 2005 hat er den 1. Preis im Panhellenischen Musikwettbewerb gewonnen. Er hat an zahlreichen Meisterkursen teilgenommen, unter anderem bei David Geringas, Arto Noras, Bernard Greenhouse, Anner Bylsma, Jens-Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt und Tilmann Wick. Darüber hinaus hatte er Privatunterricht bei Enrico Bronzi in Salzburg, Anatoli Krastev in Sofia, bei Kerstin Feltz in Graz und bei Wolfgang Emanuel Schmidt in Berlin. Ab Oktober 2006 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Tilmann Wick. Im Juli 2011 schloss er sein Diplom ab mit der Note 1,0 im Hauptfach Violoncello. Zwischen 2011 und 2013 studierte er bei Arto Noras und Niklas Schmidt an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg als Masterstudent. Er ist Träger des Stipendiums der Alexander S. Onassis Stiftung für das Studienjahr 2012/13. Im Jahr 2014 bekam er das Masefield Konzertstipendium der Alfred Toepfer Stiftung in Hamburg sowie den 3. Preis beim internationalem Mozart Wettbewerb in Hagen.

Michael Heupel ist ein gefragter Solist und Kammermusiker. Seine Konzerttätigkeit hat ihn in renommierte Säle der meisten europäischen Länder geführt, wie die Laeiszhalle Hamburg, das Athener Megaron, das Concertgebouw Amsterdam, das Cuvilliés Theater der Residenz München und die Liederhalle Stuttgart. Als Solist hat er mit Orchestern zusammengearbeitet wie z.B. das Athener Sinfonieorchester, das nationale Kammerorchester von Belarus und das Kammerorchester Sinfonietta Chania/Kreta. Unter anderem war er unter der Leitung von Dirigenten wie Ernst Kovacic, Eiji Oue, Alexander Myrat oder William Kunhardt auf der Bühne. Als Kammermusiker hat er mit bedeutenden Musikern gearbeitet wie Tilmann Wick, Jakob Koranyi, Christoph Schickedanz, Mario Häring und Gintaras Janusevicius. Er tritt oft bei internationalen Festivals auf wie zum Beispiel das Schleswig Holstein Musik Festival, das Athen und Epidaurus Festival, das Euro Music Festival, das Aurora Festival in Schweden, das MusicAlp Festival in Frankreich und das Mendelssohn Summer School Festival in Hamburg. Seit 2015 ist er festes Mitglied und Künstlerischer Leiter des Ensemble Volans in Hamburg welches sich der Interpretation zeitgenössischer Musik widmet. Seine musikalische Leistungen und Interpretationen wurden oft von der Presse gelobt.

Er arbeitet oft mit Menschen außerhalb des Feldes der Musik und schafft interdisziplinäre Performances, zum Beispiel mit Daphnis Kokkinos (Tanztheater Wuppertal), Susann Dietrich oder Künstler der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg (Margot Zweers, Anthoula Bourna u.a.). Darüberhinaus hält er Vorträge für Kinder und Erwachsene und schreibt Artikel über Musik die als Ziel einen direkteren Kontakt eines breiteren Publikums mit der klassischen und zeitgenössischen Musik haben.

Er spielt auf ein Instrument aus dem Jahre 1723, welches von David Tecchler in Rom gebaut wurde.

Impressum